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Großes Interesse an den Home Sweet HomeWorkshops

Das britische Künstlerkollektiv Subject to_change gastiert mit seinem Programm Home Sweet Home heuer erstmals in den Kavernen 1595 in Salzburg. Nutzen Sie die Gelegenheit und beteiligen Sie sich an der ersten Kartonstadt in Salzburg, die sich aus Ihren individuellen Kreationen zusammensetzt. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Ob Groß oder Klein, alle sind herzlich eingeladen am Programm teilzunehmen. Die Workshops für SchülerInnen sind zwar leider schon ausgebucht, Sie können aber immer noch an den regulären Terminen teilnehmen. Eintritt frei!

Di 28. Juni, 18:00-20:30 Uhr
Mi 29. Juni bis Fr 1. Juli, 15:30-20:30 Uhr
Sa 2. Juli, 13:30-20:30Uhr
Kavernen 1595


DER TICKETVERKAUF HAT BEGONNEN!

Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket im oeticket Center des republic Salzburg oder unter oeticket.com. Auch dieses Jahr gibt es wieder zahlreiche attraktive Angebote:

Festivalpass
Der Festivalpass kann für 98€ beziehungsweise 49€ (ermäßigt) erworben werden. Dieser gilt für alle Veranstaltungen im Rahmen der Sommerszene 2016. Eine Reservierung ist für einzelne Veranstaltungen erforderlich.
Studierende, Schüler und Auszubildende
Für alle unter 26 Jahren, Präsenz- und Zivildiener, sowie Menschen mit Behinderung gibt es gegen Vorlage eines Ausweises eine Ermäßigung von 50% auf den regulären Kartenpreis.
Kulturpassinhaber
Kulturpassinhaber bekommen gegen Vorlage des Kulturpasses und eines Lichtbildausweises je eine kostenlose Eintrittskarte im Vorverkauf für die Vorstellungen im republic (begrenzte Kapazität).
Ö1, S-Pass, SN- und AK-Card-Inhaber
Auch Ö1-, S-Pass-, SN- oder AK-Mitglieder kommen auf ihre Kosten und erhalten im Vorverkauf 20% Ermäßigung auf die Normalpreiskarte.
Abendkasse
An den Abendkassen können an den jeweiligen Spielorten Tickets ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn erworben werden.

Ermäßigte Tickets sind nur im oeticket Center republic erhältlich. Ausgenommen von Ermäßigungen ist Die letzte Nacht mit DJane Doris Uhlich. Pro Veranstaltung kann nur eine Ermäßigung in Anspruch genommen werden.

WILLKOMMEN ZUR SOMMERSZENE 2016

Liebes Publikum, die Sommerszene 2016 erwartet Sie vom 21. Juni bis zum 2. Juli und lädt Sie ein, unsere Welt mit anderen Augen zu sehen. Vierzehn Tanz- und Theaterproduktionen, davon neun österreichische Premieren, erwarten Sie an sieben verschiedenen Schauplätzen und machen Salzburg zwölf Tage lang zur Weltbühne. Das Festival bietet Ihnen Begegnungen
mit Künstlern aus Montreal und London, Graz und Reykjavík, Wien und Rom, Brüssel und Salzburg, Toulouse und Berlin. Das Programm besteht aus künstlerischen Positionen, die thematisch und ästhetisch unterschiedliche Akzente setzen. Lassen Sie sich von bildgewaltigen Choreographien überwältigen und von humorvollem Schauspiel mitreißen, gestalten Sie beim partizipativen Stadtbau aktiv mit oder stellen Sie uns Ihre Lieblingsplatte vor, flanieren Sie mit uns durch Lehen oder tauchen Sie in die Welt des Goalball ein.

Mit einem Fest auf das Leben und einem Hoch auf die Individualität startet die heurige Sommerszene. Gala, das weltweit bejubelte Stück von Jérôme Bel, bittet eine bunt gemischte Gruppe von Salzburgern auf die Bühne: Laien und Profis, Kinder, Ältere und Rollstuhlfahrer – jeder der zwanzig Mitwirkenden ist zugleich Tänzer und Anlass zum Feiern. Während bei Gala getanzt wird, wird beim Planspiel Home Sweet Home das Publikum zu Architekten oder Häuslbauern. Das britische Kollektiv Subject_ to change lädt alle Salzburger ein, gemeinsam ihre Stadt der Zukunft zu gestalten, und setzt den utopischen Phantasien und der futuristischen Kreativität keine Grenzen. Während bei Home Sweet Home fiktive Bauten entstehen, nimmt Willi Dorner die markante Architektur von Lehen zum Ausgangspunkt für die Uraufführung von every-one. Der renommierte Wiener Künstler kreiert dafür kurze choreographische Sequenzen im öffentlichen Raum, die das Prinzip des Seriellen eindrucksvoll vor Augen führen. Auch Julius Deutschbauers elftägige Serie Antirassismusvergnügungspark spielt im öffentlichen Raum und macht einen Container zur Bühne. In seinen zwanzigminütigen performativen Lesungen widmet er sich brennenden politischen Fragen unserer Tage. Eine ganz konkrete politische Frage behandelt Black Marrow der Isländerin Erna Ómarsdóttir: Die Ressource Erdöl und die damit einhergehende exzessive Ausbeutung unseres Planeten stehen im Zentrum des Abends, der von der Iceland Dance Company furios interpretiert wird. Ein beeindruckend-nachdenkliches Bild unserer Gesellschaft zeichnet SarahVanhee in ihrem Solo Oblivion. Dafür sammelte und archivierte die Belgierin ein Jahr lang den von ihr selbst produzierten Müll, der in Oblivion wieder auf die Bühne geholt wird. Abstrakter gibt sich Doris Uhlich in Boom Bodies. Die hochenergetische Choreographie, begleitet vonTechno- Musik, untersucht globale Phänomene wie Angst und versetzt die acht Tänzer in einen Bewegungsrausch. Auch bei The DJ Who Gave Too Much Information der kanadischen Gruppe PME-ART nimmt Musik eine zentrale Rolle ein, die beim Publikum persönliche und kollektive Erinnerungen freisetzt. Alessandro Sciarroni widmet sich in Aurora anhand der paralympischen Disziplin Goalball gruppendynamischen Prozessen, während Die Rabtaldirndln in Du gingst fort vergnüglich nach Personen fahnden, die ihrer ländlichen Heimat den Rücken gekehrt haben. Die erfolgreiche Kooperation mit SEAD findet ihre Fortsetzung mit dem Doppelabend Darwin’s Gypsy Dance und Untitled 1 (blue) der beiden Choreographen Mark Lorimer und Milla Koistinen. Und im Museum der Moderne Salzburg gastieren Jonathan Burrows & Matteo Fargion mit den Duetten Both Sitting Duet und Body Not Fit For Purpose sowie der Österreicher Philipp Gehmacher mit einer neuen Version von my shapes, your words, their grey in den Ausstellungsräumen am Mönchsberg. Unter dem Motto Let me energize you erwartet DJane Doris Uhlich alle Tanzwütigen zum Festivalfinale Die letzte Nacht.

Wir freuen uns, Sie beim Festival zu sehen.
Angela Glechner und das Team der Sommerszene

Das war PERFORMING NEW EUROPE

Mi, 20. bis Sa, 23.01.2016

Bereits zum dritten Mal lud die SZENE Salzburg zum internationalen Festival Performing New Europe, PNEU, nach Salzburg. PNEU ist ein biennal veranstaltetes Format, das die Künstler des Netzwerks apap – advancing performing arts project, das von der SZENE gemeinsam mit sieben europäischen Partnern verantwortet wird, in den Fokus rückt. Von 20. bis 23. Jänner waren neun Produktionen von Künstlern aus Kroatien, Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, Polen, Finnland, Belgien, Spanien und Norwegen zu Gast. Die eingeladenen Stücke, überwiegend zum ersten Mal in Österreich zu sehen, zeigten die thematische und ästhetische Vielfalt des zeitgenössischen Tanz- und Performance-Schaffens.

Ivana Müller interessierte sich in Edges, das in Salzburg zur Uraufführung gelangt war, für gruppendynamische Prozesse von Sichtbarkeit und Marginalisierung. Neun Tänzer und acht Musiker näherten sich in Etienne Guilloteaus Zeit-Bild auf eindrucksvolle Weise den Phänomenen von Dauer und Zeit. Der Italiener Alessandro Sciarroni analysierte in Folk-s mit viel Humor und großer Ausdauer die Tradition des Schuhplattelns. In An Iliad inszenierte Felix Mathias Ott suggestive Bildwelten, während Andrea Maurer und Ewa Bańkowska sich in numbers in pieces mit der Absolutheit von Zahlen beschäftigten. Objekte und Sprache verbanden sich in Untamed Thingliness von Nada Gambier, ebenso wie in Alma de Rímel von Maria Jerez zu kurzweiligen Performances. Ingri Fiksdal choreographierte in BAND ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten und Lisa Hinterreithner ließ in Letting go of Things Sand und Luft performen.