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Save the Date

Sommerszene 2016

Di, 21. Juni bis Sa, 2. Juli 2016

Auch in diesem Jahr bringt die Sommerszene Salzburg internationale Produktionen aus den Bereichen Theater, Tanz, Performance und Installation in die Stadt und macht Salzburg zwölf Tage lang zum Mittelpunkt der zeitgenössischen performativen Kunst. Das Publikum erwartet ein künstlerisch-vielfältiges Programm mit zahlreichen Österreichpremieren.

Das vollständige Programm sowie Tickets werden ab 12. Mai 2016 erhältlich sein. Sie können das Programmheft kostenlos vorbestellen, dazu schicken Sie uns bitte ein Mail mit Ihrer Anschrift an info@szene-salzburg.net.

PERFORMING NEW EUROPE – Willkommen!

Mi, 20. bis Sa, 23.01.2016

Bereits zum dritten Mal lädt die SZENE Salzburg zum internationalen Festival Performing New Europe, PNEU, nach Salzburg. PNEU ist ein biennal veranstaltetes Format, das die Künstler des Netzwerks apap – advancing performing arts project, das von der SZENE gemeinsam mit sieben europäischen Partnern verantwortet wird, in den Fokus rückt. Von 20. bis 23. Jänner erwarten Sie neun Produktionen von Künstlern aus Kroatien, Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, Polen, Finnland, Belgien, Spanien und Norwegen. Die eingeladenen Stücke, überwiegend zum ersten Mal in Österreich zu sehen, zeigen die thematische und ästhetische Vielfalt des zeitgenössischen Tanz- und Performance-Schaffens.

Ivana Müller interessiert sich in Edges, das in Salzburg zur Uraufführung gelangt, für gruppendynamische Prozesse von Sichtbarkeit und Marginalisierung. Neun Tänzer und acht Musiker nähern sich in Etienne Guilloteaus Zeit-Bild auf eindrucksvolle Weise den Phänomenen von Dauer und Zeit. Der Italiener Alessandro Sciarroni analysiert in Folk-s mit viel Humor und großer Ausdauer die Tradition des Schuhplattelns. In An Iliad inszeniert Felix Mathias Ott suggestive Bildwelten, während Andrea Maurer und Ewa Bańkowska sich in numbers in pieces mit der Absolutheit von Zahlen beschäftigen. Objekte und Sprache verbinden sich in Untamed Thingliness von Nada Gambier, ebenso wie in Alma de Rímel von Maria Jerez zu kurzweiligen Performances. Ingri Fiksdal choreographiert in BAND ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten und Lisa Hinterreithner lässt in Letting go of Things Sand und Luft performen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei Performing New Europe 2016!
Angela Glechner & das Team

© Nils Olger

LISA HINTERREITHNER Letting go of Things

Do, 17. und Fr, 18.12.2016, SZENE Studio, Salzburg

Was kann es bedeuten, Sand und Luft volle Aufmerksamkeit zu geben, ihnen zu folgen und mit ihnen zu agieren? In der Performance Letting go of Things wendet sich Lisa Hinterreithner zusammen mit Mirjam Klebel Materialien zu, die jenseits von „menschlich bearbeiteten“ Dingen existieren können. Sie machen die Elemente Sand und Luft zu MitperformerInnen und greifen nach dem unmittelbaren Umfeld: nach Luft im Gebäude, im Raum, zwischen den Sandkörnern und in menschlichen Körpern, nach Sand der Umgebung, von den Ufern der Salzach.

Konzept und Choreografie: Lisa Hinterreithner
Konzeptuelle Mitarbeit: Jack Hauser
Performance: Mirjam Klebel, Lisa Hinterreithner, Sand und Luft
Raum: Stephanie Rauch
Licht: Krisha
Künstlerische Beratung: Stephanie Leonhardt
Produktionsleitung: Ela Piplits

Eine Produktion von Up. | Lisa Hinterreithner in Zusammenarbeit mit SZENE Salzburg
Mit Unterstützung von Stadt Salzburg und Land Salzburg

SAVE THE DATE: Performing New Europe 2016

Mi, 20. bis Sa, 23.01.2016, Salzburg

Die dritte Ausgabe des biennale veranstalteten Performing New Europe Festivals findet von 20. bis 23. Jänner 2016 in Salzburg statt und präsentiert Arbeiten von Künstlern, die Teil des europäischen Netzwerkes apap – advancing performing arts project sind. Das Programm umfasst insgesamt neun Produktionen von Choreographen aus Kroatien, Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, Polen, Finnland, Belgien, Spanien und Norwegen. Die eingeladenen Stücke, überwiegend zum ersten Mal in Österreich zu sehen, zeigen die thematische und ästhetische Vielfalt des aktuellen Tanz- und Performance-Schaffens.

Das vollständige Programm und Tickets sind ab 1. Dezember 2015 erhältlich.

Das Programmheft kann kostenlos unter info@szene-salzburg.net vorbestellt werden.

© William Minke

FRANZ SCHUBERT & ELFRIEDE JELINEK

Do, 3. Dezember 2015, 20.00 Uhr, republic

Birgit Minichmayr, Rezitation | Matthias Bartolomey, Violoncello | Clemens Zeilinger, Klavier

DIE Minichmayr liest Jelinek, Bartolomey und Zeilinger kontrastieren mit Schubert! In einer besonderen Mischung aus Rezitation und Kammermusik liest die einstige Buhlschaft aus „Die Erlkönigin“, Jelineks literarischer Abrechnung mit Paula Wessely, die sich einst mit der Propagandaindustrie der Nazis arrangiert hatte. Cellist Matthias Bartolomey und Pianist Clemens Zeilinger spielen Lieder und Balladen des von Jelinek hochgeschätzten Schubert.

Elfriede Jelineks Leidenschaft für Franz Schubert begegnet man in ihrem Werk immer wieder. Von Schubert als Komponist und Genie im Abseits ausgehend reflektiert die Autorin über ihr eigenes Schaffen: es entsteht eine artifizielle sprachliche Komposition, in deren Sprache sich Elfriede Jelinek in gewohnter Manier kein Blatt vor den Mund nimmt. Dabei können die Musik Franz Schuberts mit ihrer melodischen Schönheit, Frische und Klangpracht und Jelineks natürlicher Fluß ihres durchkomponierten Gedankenspiels keineswegs als Gegensatz, sondern als gelungenes Zusammenspiel von Autorin und Komponist betrachtet werden.

Die Protagonistin von Elfriede Jelineks Stück „Burgtheater“ (uraufgeführt 1985), die österreichische Schauspielerlegende Paula Wessely, ist tot. Eigentlich. Ihr Sarg wird einer alten Sitte nach dreimal um das Burgtheater getragen – aber die Diva ist selbst im schaukelnden Sarg nicht zum Schweigen zu bringen und spricht in ihrem großen Monolog „Erlkönigin“ den Epilog zum Bühnenstück „Burgtheater“.
Die berühmte Schauspielerin sitzt in ihrem Sarg, geifert und schimpft und denkt nicht daran, ihre Verstrickung in die nationalsozialistische Propagandaindustrie auch nur ein bißchen differenziert zu betrachten – sie entlarvt dabei aber längst nicht nur sich selbst sondern in gleichem Maße das nach Identifikation hungernde Publikum, das die Produkte der nämlichen Industrie dankbar annahm. Es geht um die Macht, die diese Schauspielerin erfahren durfte und die sie, wie Jelinek im Nachwort schreibt, „folgen- und konsequenzlos, immer weiter und immer weiter über ihr Publikum ausüben [konnte], auch als gar kein Krieg mehr war.“
„Erlkönigin“ ist neben „Der Tod und das Mädchen“ und „Der Wanderer“ Teil des 1999 erschienenen Dreiteilers „Macht nichts. Eine kleine Trilogie des Todes“, der 2002 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet wurde.

Drei international erfolgreiche österreichische Künstler, die mit immer wieder neuen und auch mutigen Programmideen das Publikum überraschen und begeistern, gestalten diesen Abend:
Neben Birgit Minichmayr, umjubelt sowohl auf der Theaterbühne als auch beim internationalen Film, gestalten Österreichs vielseitigster Cellist Matthias Bartolomey und der Pianist Clemens Zeilinger mit Liedern und Balladen Franz Schuberts den Abend.

Tickets erhältlich im Oeticketcenter republic, +43 662 843711 (Mo – Fr 10h – 18h, Sa 10h – 15h), unter www.oeticket.com sowie bei allen Oeticket–Verkaufsstellen.

Zeit-Bild © ISM/Wolfgang Lienbacher

ETIENNE GUILLOTEAU Zeit-Bild

Fr, 27. November 2015, 19.30 Uhr, republic

Der Choreograf Etienne Guilloteau erarbeitet im Rahmen des Festivals Dialoge der Stiftung Mozarteum gemeinsam mit Alain Franco eine musikalische Geschichte der Zeit, die sich aus zeitlichen Rahmen, Strukturen, Wiederholungen, Verschiebungen und Folgen zusammensetzt. In diesem Raum stellen die Tänzer ihre eigenen Geschichtsebenen und ihr Zeitgefuhl der musikalischen Struktur entgegen. An einer Wegbiegung verwandeln sich fantastische Erinnerungen zu lebendiger Gegenwart und machen etwas vom Innersten sichtbar. Ein Stuck, das zeigt, woraus unsere Zeiten gemacht sind.

Guilloteau erarbeitet die Choreografie gemeinsam mit Tänzern des BODHI PROJECT, der Kompanie der Salzburger Ausbildungsstätte für Tanz SEAD.

Eine Produktion der Stiftung Mozarteum Salzburg, SZENE Salzburg/apap – advancing performing arts project, Action Scénique und SEAD.

Weitere Infos und Tickets finden Sie hier.

Hier Trailer ansehen.

DAS WAR DIE SOMMERSZENE 2015 

Kunst ist dafür da, Fragen zu stellen
Mit einer erfolgreichen Bilanz von rund 6000 Besuchern ist die diesjährige Sommerszene zu Ende gegangen: Zwölf Tage lang konnte sich das Publikum bei 15 Produktionen an zehn Spielstätten von der Vielfalt zeitgenössischer Tanz- und Performancekunst überzeugen. 

„Starke künstlerische Handschriften prägten das Programm der diesjährigen Sommerszene. Der Zuspruch des Publikums zeigte, wie sehr es die Vielfalt der gebotenen inhaltlichen wie ästhetischen Positionen schätzt“, freut sich Intendantin Angela Glechner. „Ein Anliegen war es, aktuelle gesellschaftspolitische Themen ins Zentrum zu rücken, ganz im Sinne von Rabih Mroué: Kunst ist dafür da, Fragen zu stellen, sie muss sie nicht beantworten.“

Gesellschaftspolitischer Diskurs
Vom Publikum gefeiert wurden die zehn palästinensischen Tänzer und ihr furioses Stück BADKE, ein temporeiches Fest der Hoffnung in Zeiten des Krieges, mit dem die Choreographen von les ballets C de la B traditionelles Bewegungsvokabular mit neuen Elementen anreichern. In Everywhere is Black with People des Brasilianers Marcelo Evelin loteten die Performer der Demolition Inc. eindrücklich die Grenzen zwischen Fremdheit und Nähe aus und machten diese für die Besucher physisch und psychisch erfahrbar.

Der libanesische Künstler Rabih Mroué stellte die bewegende Geschichte seines Bruders ins Zentrum von Riding on a cloud: Yasser Mroué erzählte im Toihaus in einer fragilen Komposition aus Ton- und Bildfragmenten von seinem Weg zurück ins Leben nach einer schweren Kopfverletzung durch einen Heckenschützen.
Die Grenzen der Freiheit thematisierte der Japaner Michikazu Matsune in seiner minimalistischen Performance Dance if you want to enter my country!, in der er die wahre Geschichte des US-amerikanischen Tänzers Abdur Rahim Jackson erzählte, der bei seiner Einreise nach Israel aufgrund seines muslimischen Vornamens aufgefordert wurde zu tanzen, um seine Profession zu bestätigen. Ergänzt wurde die Performance in der Galerie 5020 durch die Gruppenausstellung Towards the other side of the world.

Performative Zugänge zur bildenden Kunst
In der ARGEkultur setzte sich die dänische Choreographin Mette Ingvartsen in ihrer konzentrierten Lecture-Performance 69 Positions mit dem Verhältnis von Sexualität und Affektmanipulation auseinander und zitierte dabei eigene Arbeiten ebenso wie maßgebliche Vertreterinnen der Performancekunst der 1960er Jahre.

In Kooperation mit dem Museum der Moderne Salzburg wurde die ongoing action Public Collection von Alexandra Pirici und Manuel Pelmus gezeigt, die mit reduzierter körperlicher Präsenz Kunstwerke im musealen Rahmen inszenierten.
Zum Abschluss des zwölftägigen Festivals servierte die österreichische Kompanie Liquid Loft/Chris Haring mit Deep Dish ein barockes Gelage: Bizarre Parallelwelten aus organischen Objekten formten ein spektakuläres Kippbild zwischen Imaginärem und Realen.

Lokale Positionen
Auch in diesem Jahr stellten zahlreiche Produktionen das eindrucksvolle lokale Kunstschaffen unter Beweis: Ausgehend vom Begriff der Natur als Sehnsuchtsort setzten sich Hubert Lepka und lawine torrèn bei der Uraufführung von SÄGEWERK – mit der die Sommerszene eröffnet wurde – bildgewaltig mit der Deformation und möglichen Formation von Landschaft auseinander.

Fortgesetzt wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit der SZENE Salzburg mit dem Ausbildungszentrums SEAD: In ihrer präzise gesetzten Choreographie A_PART erforschten Moya Michael und drei Tänzer des SEADs BODHI PROJECT die Zwischenorte von Raum und Körper.
Als neue Spielstätte wurde der Vorplatz des Salzburger Hauptbahnhofs entdeckt: Begleitet von Texten, kurzen Dialoge und Sounds konnte die Besucher bei Die Loge des Salzburger Künstlernetzwerkes ohnetitel von einer prachtvollen Theaterloge aus das Kommen und Gehen unter ihnen verfolgen.
Zu einer archetypischen Reise luden die Künstler von under construction in die Kavernen 1595: In body building ließ die Komplizenschaft zwischen Mensch und Ding offen, wer Erbauer und wer der Bau ist.

Erfahrbarer Stadtraum
Mit Unterstützung von Altstadt Salzburg Marketing wurden am Alten Markt und am Mozartplatz das mitreißende Tanzstück JINX 103 von Jozsef Trefeli und Gabor Varga präsentiert, das auf unterhaltsame Weise ungarische Folklore und zeitgenössischen Tanz mit Körperperkussion verband.

Die französische Künstlerin Myriam Lefkowitz hinterfragte bei ihrem stillen Spaziergang Walk, Hand, Eyes (Salzburg) auf intelligente Weise das sensitive Wahrnehmungsvermögen ihrer Begleiter und machte so den Stadtraum neu erfahrbar.

„Die vielen ausverkauften Vorstellungen haben bewiesen, dass die Sommerszenen Salzburg ein fixer Bestandteil im Kalender des kulturinteressierten Publikums in dieser Stadt ist“, unterstreicht SZENE-Vorstandsvorsitzende Ursula Wirth. „Einmal mehr bot das Programm eine Zusammenschau aktuellster internationaler und heimischer Performance-Kunst und leistete mit einigen Produktionen einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftspolitischen Flüchtlingsdiskussion.“

Die Sommerszene Salzburg 2016 findet vom 22. Juni bis 2. Juli statt.

SOMMERSZENE 2015 ERÖFFNET

Mit einer Uraufführung wurde die diesjährige Sommerszene Salzburg 2015 im republic eröffnet: In einer Komposition aus Tanz, Theater, Gesang und Video boten Hubert Lepka / lawine torrèn  mit SÄGEWERK. Über die Herstellung von Landschaft Denkansätze über die Interpretation von Natur.
„Vor ausverkauftem Saal ein Festival zu eröffnen, freut uns alle besonders“, so Intendantin Angela Glechner. „Hubert Lepka hat an diesem atmosphärisch dichten Abend den großen und wichtigen Themenkomplex Mensch und Natur vor eindrucksvoller Sound- und Bildkulisse inszeniert.“

 

DIE URPRODUKTION DES SCHÖNEN

Eröffnet wird die diesjährige Sommerszene Salzburg (23. Juni – 04. Juli) mit der Uraufführung von Hubert Lepka/lawine torrèns SÄGEWERK. Über die Herstellung von Landschaft. Erstmals seit 1999 spielt lawine torrèn wieder auf einer herkömmlichen Bühne und nicht an einem Ort im Freien. Das republic beherbergt dieses „landscape theatre“ – ein Begriff von Getrude Stein für jene Bühnenbilder, die wie eine Landschaft dem Schauen und nicht unmittelbar der Erzählung dienen. 

 

SÄGEWERK erzählt eine romantische Geschichte. Diese Geschichte findet in einem Bühnenbild statt, das während der Erzählung einen Baum zersägt, aus dessen Holz am Ende ein kleines Haus entsteht. Die dazugehörige Landschaft wird dabei hineingestellt durch ein bewegliches Display: präzise choreographierter Film auf einer präzise fahrenden Videowall. Zur Mehrstimmigkeit der Bewegtbilder und des Tanzes gesellt sich die Mehrstimmigkeit des Denkens und der Musik: Film als Leuchtteppich und ein Soundscore, der A-cappella-Werke der Renaissance in einer akustischen Dramaturgie mit Sägen und Hämmern zu einer konstruierten Heimat verbindet.

Strike the Pose

Die Sommerszene eröffnet wie jedes Jahr neue Perspektiven auf die Stadt. Ob am Vorplatz des Hauptbahnhofs, wo das Salzburger Künstlernetzwerk ohnetitel mit Die Loge eine Komposition des Augenblicks präsentiert. Oder am Alten Markt und Mozartplatz, wo JINX 103 von Jozsef Trefeli und Garbor Varga ein kurzweiliges Tanzvergüngen bietet. Auch bei einem stillen Spaziergang mit der französischen Künstlerin Myriam Lefkowitz wird das Wahrnehmungsvermögen auf besondere Weise hinterfragt.

 

Gewohntes auf den Kopf gestellt wurde im Vorfeld des Festivals auch beim Unipark Nonntal, wo sich Studierende in die Position eines Tanzenden begeben konnten. Viele mutige Menschen stellten das Sujet unserer diesjährigen Kampagne nach und betrachteten die Universität einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Link zur Aktion

WILLKOMMEN ZUR SOMMERSZENE 2015

Liebes Publikum, es ist wieder soweit. Vom 23. Juni bis 4. Juli bringt die Sommerszene hochkarätige Tanz- und Theatergastspiele nach Salzburg, präsentiert neue Stücke von lokalen Künstlern, zeigt performative und installative Arbeiten und begibt sich mit partizipativen Formaten in den öffentlichen Raum. Die fünfzehn eingeladenen Produktionen erwarten Sie an zehn verschiedenen Spielorten in der Stadt und geben Ihnen ein eindrucksvolles Zeugnis über die inhaltliche und ästhetische Vielfalt der zeitgenössischen Bühnenkünste.

Ivana Müller interessiert sich in Edges, das in Salzburg zur Uraufführung gelangt, für gruppendynamische Prozesse von Sichtbarkeit und Marginalisierung. Neun Tänzer und acht Musiker nähern sich in Etienne Guilloteaus Zeit-Bild auf eindrucksvolle Weise den Phänomenen von Dauer und Zeit. Der Italiener Alessandro Sciarroni analysiert in Folk-s mit viel Humor und großer Ausdauer die Tradition des Schuhplattelns. In An Iliad inszeniert Felix Mathias Ott suggestive Bildwelten, während Andrea Maurer und Ewa Bańkowska sich in numbers in pieces mit der Absolutheit von Zahlen beschäftigen. Objekte und Sprache verbinden sich in Untamed Thingliness von Nada Gambier, ebenso wie in Alma de Rímel von Maria Jerez zu kurzweiligen Performances. Ingri Fiksdal choreographiert in BAND ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten und Lisa Hinterreithner lässt in Letting go of Things Sand und Luft performen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei Performing New Europe 2016!
Angela Glechner & das Team