SZENE
Salzburg

Willkommen

Liebes Publikum,

vom 17. bis zum 29. Juni erwartet Sie ein Fest der performativen Künste. 13 Tage lang wird Salzburg zur Weltbühne mit fünf Uraufführungen und vier Österreich-Premieren, die Sie an sieben Spielorten erleben können. Lassen Sie sich bei der Sommerszene von fulminantem Tanz und bildstarken Inszenierungen überwältigen, von furiosem Schauspiel und berührenden Geschichten mitreißen und von humorvollen Performances und partizipativen Formaten überraschen.

Der Belgier Jan Martens eröffnet mit RULE OF THREE, einer virtuosen Choreographie aus Bewegung, Live-Sound und Licht, das diesjährige Festival. Ähnlich intensiv geht es bei No Human No Cry! von Lisi Estaras zu, die mit dem BODHI PROJECT der Körperlichkeit von Emotionen buchstäblich auf den Leib rückt. Auch bei Anna Konjetzkys The Very Moment, einer Koveranstaltung mit der ARGEkultur, steht der Körper im Mittelpunkt. Kein Entrinnen für die Performer_innen gibt es beim neuesten Geniestreich der Kultgruppe Forced Entertainment. In Out Of Order liefern sich sechs Clowns ein komisches und variationsreiches Spiel um gemeinsames Sein und individuelle Bedürfnisse. Eine groteske musikalische Revue über Patriotismus und Nationalismus erwartet Sie bei Cezary Goes to War von Cezary Tomaszewski. Auf virtuose Weise jongliert Louis Vanhaverbeke in seinem humorvollen Solo MULTIVERSE mit Objekten, Musik und Sprache. Texte spielen auch bei Andrea Maurers poetischem Service Found Poems eine zentrale Rolle und Tiago Rodrigues interessiert sich in By Heart ebenfalls für die Macht der Worte. Frans Poelstra beschäftigt sich in WHY mit der Frage nach dem Warum. Ein großes Kapitel unserer Zivilisation schlägt Hubert Lepka auf. In HERDE und STALL baut er ein temporäres Gehege für Menschen und Tiere und untersucht die Dimension der menschlichen Sesshaftwerdung. Die Stadt fungiert auch diesmal als Spielort: Ingri Fiksdal verwandelt in Diorama Salzburg den Vorplatz des Hauptbahnhofes in eine großflächige Skulptur aus Körper und Objekten, der Komponist Marco Döttlinger bespielt mit seiner Klanginstallation Euch sprechen die Steine den Neutortunnel und ohnetitel unternimmt mit Die Späte der Stunde eine episodenhafte Odyssee durch die Stadt. Und beim Finale erinnert sich Michikazu Matsune auf schräge und berührende Weise in All Together an reale und fiktive Begegnungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Angela Glechner und das Team der Sommerszene

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